Die Steelpaint GmbH ist ein führender Anbieter hochwertiger Korrosionsschutzbeschichtungen für Stahlstrukturen, insbesondere im Stahlwasserbau und zunehmend im Schiffbau. Um gewachsene Strukturen zukunftssicher weiterzuentwickeln, entschied sich das Unternehmen für die Migration von dibac.windows auf dibac.erp³ – mit dem Ziel, Prozesse durchgängiger zu gestalten, Transparenz zu erhöhen und regulatorische Anforderungen noch effizienter abzubilden.
Herausforderungen: Bewährte Prozesse, aber begrenzte Transparenz
Seit den 1990er Jahren arbeitet Steelpaint mit ERP-Lösungen von dibac, zuletzt mit dibac.windows. Das System war stabil und über viele Jahre im Einsatz, stieß jedoch zunehmend an funktionale Grenzen. „Es waren ein paar Kleinigkeiten, die vereinzelt Probleme gemacht haben“, erinnert sich Christoph Engert, Geschäftsführer bei Steelpaint.
Insbesondere bei der Datenanalyse und im Reporting fehlte es an Flexibilität. „In dem alten System hatte ich nur eine Ausgabe als PDF oder eine Bildschirmausgabe – das war’s dann.“ Individuelle Auswertungen oder schnelle Datenexporte waren nur eingeschränkt möglich.
Zudem erlaubte das System gewisse Prozessfreiräume, die zwar kurzfristig pragmatisch wirkten, langfristig jedoch zu Unschärfen führten. Buchungen konnten teilweise unabhängig vom tatsächlichen Prozessstatus erfolgen. Auch die Transparenz im Lager war ausbaufähig, der Wunsch nach noch höherer Bestandsgenauigkeit und klarer Prozessführung wuchs.
Strukturierte Migration und klare Prozesse mit dibac.erp³
Die Entscheidung für dibac.erp³ fiel mit dem Ziel, Prozesse konsequent durchgängig, transparent und zukunftssicher abzubilden. Die Migration erfolgte strukturiert – von der Analyse über die Definition der Anforderungen bis hin zu Tests und Schulungen der Mitarbeitenden.
Der Echtstart verlief reibungslos: „Wir konnten nach Start direkt am Montagmorgen die erste Fertigungsanweisung in dibac.erp³ rauslassen und das hat alles einwandfrei geklappt“, so Engert.
Ein zentraler Vorteil ist die durchgängige Prozesslogik. Arbeitsschritte bauen verbindlich aufeinander auf, wodurch die Abläufe klarer und professioneller werden. Engert beschreibt diesen Effekt so: „Das neue System professionalisiert den ganzen Arbeitsablauf und macht ihn etwas straffer“. Unlogische oder vorgezogene Prozessschritte – etwa eine Faktura vor erfolgter Auslagerung – sind nicht mehr möglich.
Auch die Mitarbeitenden wurden aktiv eingebunden. „Im Testsystem konnte jeder schon mal vor dem Echtstart in seinem Bereich Fertigung erfassen, Wareneingänge buchen oder Bestellungen anlegen.“ Das sorgte für Sicherheit und Akzeptanz im Team.
Ein besonders sensibler Bereich ist das Gefahrstoffmanagement. Hier bietet dibac.erp³ umfassende Unterstützung bei der Berechnung, Dokumentation und Kennzeichnung. Sicherheitsdatenblätter und Etiketten werden regelkonform generiert und laufend aktualisiert. Engert betont: „Wir wurden noch nie bemängelt wegen Sicherheitsdatenblättern oder Ähnlichem.“ Auch bei behördlichen Prüfungen erhielt das Unternehmen stets positives Feedback.
Die kollegiale Abwicklung des Ganzen, vom Lastenheft bis zur Echtstartunterstützung, ist ein echter Pluspunkt und deckt sich mit unseren Erfahrungen mit der dibac.
Christoph Engert, Geschäftsführer bei Steelpaint GmbH
Ergebnis: Höhere Prozesssicherheit, bessere Datenbasis, spürbare Entlastung
Mit dibac.erp³ hat Steelpaint seine internen Abläufe spürbar optimiert. Die Bedienbarkeit wurde verbessert, Informationen sind schneller verfügbar, und Daten lassen sich unkompliziert weiterverarbeiten. „Die einfachere Bedienbarkeit auf jeden Fall, dass ich mir Dinge direkt rauskopieren kann“, nennt Engert als konkreten Vorteil.
Auch die Bestandsgenauigkeit hat ein sehr hohes Niveau erreicht. Inventurabweichungen bewegen sich heute im Minimalbereich – ein deutliches Zeichen für saubere, systemgestützte Prozesse.
Neben der technischen Lösung hebt Engert vor allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervor. Vom Lastenheft über die Implementierung bis hin zur Unterstützung nach dem Go-live habe man sich stets gut betreut gefühlt. Unterstützung erfolgte auch unkompliziert „auf dem kleinen Dienstweg“, wenn schnelle Hilfe gefragt war.
Das Fazit fällt entsprechend klar aus: dibac.erp³ schafft Transparenz, erhöht die Prozessdisziplin und stärkt die regulatorische Sicherheit – ohne dabei die Praxisnähe zu verlieren.